Ausbau der Schulstraße einschließlich Neugestaltung der Freifläche "Am Alten Markt" (2015)

„Auch die Dorferneuerungsmaßnahme erneut schwerpunktmäßig im Mitteldorf hat die Erwartungen erfüllt und wir haben gemeinsam eine schöne neue Straße mit einer schön gestalteten neuen Freifläche geschaffen,“ freute sich Ortsbürgermeister Frank Kalkofen bei der Begrüßung von zahlreichen Gästen zur Einweihungsfeier „Am alten Markt“ am 19.12.2015. Auch im Namen der Beigeordneten Mike Weiland und Peter Hohl begrüßte er die Rats- und Ausschussmitglieder, Anlieger der Schulstraße, Herr Strubel vom Planungsbüro, VG-Beigeordneter Hans-Josef Kring, Pfarrer Mateus, Vertreter weiterer Religionsgemeinschaften, die interessierte Bevölkerung und ganz besonders Innenminister Roger Lewentz. Gefeiert wurde die Fertigstellung des Ausbaus der Schulstraße einschließlich der Neugestaltung der Freifläche. So stand die Übergabe des Platzes mit Einsegnung und Namensgebung auf dem Programm, aber auch die Enthüllung der Informationstafel zur Geschichte dieses Platzes und Übergabe eines Friedensbaumes. Beim Rückblick auf die Baumaßnahme erklärte der Ortsbürgermeister, dass es richtig war, die Erfahrungen der letzten Ausbaumaßnahmen mitzunehmen und jede Woche einen Baustellentermin durchzuführen. Diese waren regelmäßig gut besucht und Probleme, Fragen und Anregungen konnten zeitnah aufgenommen, diskutiert und umgesetzt werden. Mit Blick auf die umsichtige Planung und Bauleitung lobte er erneut das Ingenieurbüro Leyendecker, welches auch hier wieder gute Arbeit geleistet. Ein Dankeschön ging auch an die bauausführende Firma Rhein-Mosel-Bau, die mit einigen Unwägbarkeiten im Kanalleitungssystem zu kämpfen hatte, aber unterm Strich auch im Pflasterbereich gute Arbeit abgeliefert habe. Die Bauphase war wie in der Kaufmannstraße doch länger als erwartet. Dort war es 2013 ein endlos langer Winter, in der Schulstraße lag es aber vielmehr an unterirdischen Problemen mit alten Kanälen, die bis dato keiner kannte. „Die kaputte Teerpiste in der Schulstraße gehört der Vergangenheit an und auch diese neue Straße fügt sich nahtlos in die Zug um Zug umgesetzte Dorferneuerung ein und rundet das Bild im alten Ortskern unserer Heimatgemeinde harmonisch und wunderschön ab,“ freute sich Ortsbürgermeister Frank Kalkofen. Die Abrechnung stehe noch aus, aber es wäre kostenmäßig alles soweit im Lot. Die Straße kostet rund 110.000 €. Hiervon übernehmen 60 % die Anlieger und auf den Gemeindeanteil gewähre das Land einen Zuschuss im Rahmen der Städtebauförderung von 80 % (35.000 €), sodass an der Gemeinde unterm Strich nur 9.000 € hängen bleiben. Die Kosten für die Neugestaltung der Freifläche betragen 88.000 €. Auch hierauf erhält die Gemeinde einen Städtebauzuschuss von 80 %, sodass der Gemeindeanteil bei 18.000 € liegt. Ein herzliches Dankeschön ging namens der Bürgerschaft an die rheinland-pfälzische Landesregierung und hier stellvertretend an unseren Innenminister Roger Lewentz für die finanzielle Unterstützung aus der Städtebauförderung, für außergewöhnlich hohe 80 % Förderung auf die Gemeindeanteile an den Gesamtkosten, sowohl beim Straßenbau als auch bei der Freiflächengestaltung. Ein Dankeschön ging in diesem Zusammenhang aber auch an Bauamt und Werke der Verbandsgemeinde Loreley, die das Projekt gemeinsam mit der Ortgemeinde durchgeführt haben, was dadurch für beide wesentlich kostengünstiger wurde. Abschließend ging der Dank an die sehr geduldige Anliegerschaft, die die Baustellensituation über einige Monate hinweg ertragen und dabei natürlich Einschränkungen insbesondere in der Mobilität in Kauf nehmen musste. Mit dem Ausbau der Schulstraße und der Neugestaltung der Freifläche ist die diesjährige Maßnahme zur Dorferneuerung abgeschlossen. Es gäbe aber nur eine kurze Bau-Pause, denn schon in 2016 soll die Dorferneuerung mit dem Ausbau von Backgasse und Rheingasse fortgesetzt werden. Dass auch hier Handlungsbedarf besteht sei offensichtlich, so der Ortsbürgermeister und die Gemeinde sei im Dialog mit den Anliegern und zuversichtlich, das auch hier gemeinsam an einem Strang und in die richtige Richtung gezogen werde.

Die neu gestaltete schöne Freifläche sollte auch einen Namen bekommen. Am 12.07.2015 wurde der Vorschlag vom Verein für Heimatgeschichte eingereicht, der Gemeinderat stimmte am 12.10.2015 einstimmig zu. Die Kosten für die Herstellung des Schildes übernahm freundlicherweise das Ingenieurbüro Leyendecker. Nach einem Grußwort von Innenminister Roger Lewentz enthüllte dieser gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister das Platz-Schild und Pfarrer Mateus segnete die Anlage ein.

Ein herzliches Dankeschön ging aber auch an den Verein für Heimatgeschichte, der auch dieses Dorferneuerungsprojekt wieder eng begleitete und eine weitere Info-Tafel gestaltete. In diesen Dank schloss der Ortsbürgermeister dann auch gerne das heimische Atelier von Jochen Querbach ein, das erneut die Vorlagen perfekt umgesetzt hatte. Diese Info-Tafel beschäftigt sich mit der Geschichte des Platzes, welche von Vorstandsmitglied Franz-Josef Meurer in Vertretung für den leider erkrankten Vorsitzenden Dr. Winfried Monschauer erläutert wurde. Gemeinsam enthüllten sie sodann die neue Info-Tafel.

Im dritten und letzten offiziellen Akt der Einweihungsfeier wurde einer der 3 neuen Bäume als Friedensbaum der in der Gemeinde vertretenden unterschiedlichsten Religionen übergeben. Die Initiative ging zurück auf einen Antrag der SPD-Fraktion, dem der Gemeinderat zugestimmt hatte. Ratsmitglied Peter Wendling, der diese sinnvolle Aktion vorbereitet hatte, stellte die Vertreter der hiesigen Religionsgemeinschaften vor, welche alle in einem Redebeitrag die Bedeutung des Friedensbaumes unterstrichen.

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